Manuel Stecher ist Waterman, Abenteurer und Familienmensch – alles gleichzeitig. Er hat auf dem Wasser so ziemlich alles ausprobiert – Surfen, Stand Up Paddling, Wingfoilen, SUP-Foilen, Pump Foiling – und bewegt sich durch alle Disziplinen mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, für den das Wasser schlicht Alltag ist. Seine Wurzeln liegen im Surfen – 2007 erwischte es ihn das erste Mal in Bali, und von da an war klar: Jeder Urlaub, jedes freie Wochenende gehörte dem Wasser. Irgendwann kamen SUP, Foilen und Wingen dazu – und aus dem passionierten Surfer wurde ein echter Allrounder.
Seine Verbindung zu Starboard begann ohne Kalkül: Er fährt Starboard Boards, Foils und Wings seit seinen ersten Tagen auf einem Starboard SUP – aus Überzeugung, privat, weil es einfach gepasst hat. Inzwischen ist daraus mehr geworden: Manuel ist heute offizieller Starboard Ambassador – kein aufgesetzter Markenbotschafter, sondern jemand, der die Marke lebt und die Produkte fährt, weil er es schon immer getan hat.



Wie gefällt dir das neue Ace Air Foil?
Ich fahre das kleinste Modell > 6’10“ x 21″ 100 ltr. Ich wiege +/- 80 kg, nutze dazu einen 83 cm Carbon-Mast mit Schaumkern von Starboard und den Front Foil 2000 aus der Glider-Serie. Als Paddel nutze ich das Foilblade von Starboard in der Größe M.
Das Board ist tatsächlich aktuell mein Lieblingsboard – das hängt aber auch von den Spotbedingungen und den lokalen Gegebenheiten in Süddeutschland zusammen. Generell haben wir hier kein Starkwindrevier. Ich nutze das Board also meist zum Leichtwind-Wingfoilen, zum SUP-Foilen mit Wasserstarts oder auch gerne zum einfachen SUPen, wenn ich mit meiner Familie auf Tour gehe und zwischendrin mal einfach Lust zum Foilen habe. Das Coolste ist nämlich, dass ich damit ganz normal wie mit einem SUP paddeln kann und zwischendurch mit einem Wasserstart und dem entsprechenden Foil-Equipment dann auch schnell zur Abwechslung Pump-/SUP-Foilen kann.
Wo siehst du den größten Nutzen bei dem Inflatable Model?
Das Board ist tatsächlich ein wahrer Allrounder. Ich kann damit wingen, unabhängig ob Leichtwind oder bei viel Wind. Sogar einfache Freestyle-Manöver sind damit möglich. Wenn der Wind dann plötzlich nachlässt oder weg ist, switche ich zum SUP-Foilen und verfeinere meine Wasserstarts. Also ist das Board immer die richtige Wahl.
Der eigentlich größte Nutzen liegt aber ganz klar am Packmaß. Das Board lässt sich an den Enden zusammenfalten und passt samt Pumpe, Foil und Wings in eine kompakte SUP-Tasche, mit der man es dank der Rucksack-Option zu Bergseen wandern oder es im Flieger problemlos transportieren kann. Die meisten Fluggesellschaften nehmen es nämlich als normales Gepäck auf und man muss kein extra Surfgepäck dazu buchen.



Wo sind Unterschiede zum Vorgänger Model?
Es gibt kleine, aber feine Unterschiede zum Vorgänger. Das Board hat jetzt endlich eine normale US-Foilbox zur einfachen Montage des Foil-Setups und des Masts an der Unterseite des Boards, wodurch das Brett super schnell einsatzbereit ist. Das Unterwasserschiff ist komplett neu überarbeitet. Im Nosebereich gibt es das „V-Nose-Konzept„, was dazu führt, dass sich das Board schneller von der Wasseroberfläche lösen lässt. Die Silikonrails von der Mitte bis zum Tail sorgen für eine klare Kante und damit für einen sauberen Wasserabriss, was ebenfalls dazu beiträgt, dass sich das Board schneller vom Wasser löst und ins Foilen kommt. Auch die Schaumstoffrails auf der Oberseite des Boards sind jetzt komplett mit dem EVA-Pad überzogen und sorgen damit für einen noch stabileren Stand beim Paddeln.
Was sind deiner Meinung nach gute und wichtige Features?
V-Nose, die neue Foilbox und die Carbonplate im Standbereich des Boards. Die Carbonplate ist das wichtigste Feature überhaupt. Sie führt dazu, dass es eine direkte Kraftübertragung vom Rider – über die Standfläche – auf das Foil gibt. Damit ist das Fahrgefühl des Ace Air Foils mit dem eines Hardboards gleichzusetzen.



Was könnte man deiner Meinung nach noch verbessern?
Ich habe beim alten sowie beim neuen Board Probleme mit den Footstrap-Inserts gehabt. Diese wurden aber nach ausgiebiger Testphase behoben und sollen jetzt sogar einer Belastung von 500 kg standhalten. Generell würde ich mir ein noch effizienteres Packmaß wünschen, damit man so viel Material wie möglich in die SUP-Bag bekommt. Ein dreiteiliges Foilblade-Paddle oder auch eine deutlich kleinere Pumpe wären vielleicht eine mögliche Option, um noch mehr am Volumen zu sparen. Ansonsten fällt mir nichts ein. Starboard hat hier echt ein gigantisches Board auf den Markt gebracht, das sich sehen lassen kann. Einzig im Bereich des Downwind-SUP-Foilens und in der Welle hatte ich leider noch keine Testmöglichkeiten, aber ich bin davon überzeugt, dass es hier auch super performed.
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